Oliver Weber - Social Life at Beach
4. Mai bis 30. Juni
Oliver Weber ist ein international bekannter Fotograf und hat neben seinen eigenen Büchern in hochangesehenen Magazinen wie der DIE ZEIT, DER SPIEGEL, EL PAIS und MERIAN seine Fotografien veröffentlicht. Er wird vielfach interviewed, zum Beispiel als erster Deutscher vom Projekt „TWO WAY LENS“ und hat Features in verschiedenen bedeutenden Foto-Blogs.
Als Künstler ist er europaweit in verschiedenen Ausstellungen präsent. So zeigte Weber sein Werk 2012 auch auf Messen wie der PHOTOKINA oder der dOCUMENTA (13). Seine Leidenschaft gilt der "Straßenfotografie" und Porträtfotografie. In München geboren, lebt und arbeitet Oliver Weber derzeit hauptberuflich als Fotograf und Arzt auf der kanarischen Insel La Gomera.
Seine Serie "Social Life at Beach" entsteht 2012 und 2013 auf den kanarischen Inseln und dokumentiert das Leben der Touristen, die jedes Jahr aus der ganzen Welt dorthin strömen. An den Stränden und Promenaden bilden sie ihre eigene Gesellschaft, interagieren untereinander und mit der kanarischen Lebenswelt – und doch bleiben sie ihrer Welt verhaftet und begreifen nicht das eigentliche und eigentümliche Naturnahe der Vulkaninseln. Das Ergebnis sind ergreifende Fotografien, die das bizarre, zeitweise auch das melancholische Treiben des Tourismus aufzeigen mit all seinen Klischees.
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Vergangene Ausstellungen
Marc Aurel
Malerei
Natalia Kopp
Skulpturen
Guido Sieber
Fotografie
21. Februar bis 12. April
Marc Aurel zeigt seine Serie „Paint“, der eine schlichte und klassische Bildsprache zugrunde
liegt. Der Titel basiert auf dem 1985 erschienenem digitalem Mal Programm Microsoft Paint. Die
grobe, im etymologischen Sinne infantil anmutende Computer Optik spiegelt die Menschheit in
Ihren Anfängen des Informationszeitalters wieder, in welchen sie sich trotz der gigantischen
Ausmaße bis heute befindet. Thematische Quintessenz dieser Arbeiten ist demzufolge die
Tatsache, dass sich die Menschheit trotz des explosionsartigen Anwuchs bezüglich der
Informationsverbreitung und Informationsbeschaffung, noch in ihren „Digitalen-Kinderschuhen“
befindet, welche dennoch für ihre evolutionäre Progression unabdingbar sind.
Natalia Kopp ist gelernte Holzbildhauerin und als Restauratorin und Bildhauerin tätig.
Sie arbeitet im klassischen Holzbildhauerhandwerk und will dieses aus dem maroden
Herrgottsschnitzerklischee befreien.Den Besucher bringt sie mit ihren drei Arbeiten, natürlich
aus Holz, zum Schmunzeln und regt ihn zum weiterdenken auf eigene Gefahr an.
Guido Sieber ist durch fotografierende Eltern seit frühester Kindheit mit der Fotografie
verbunden. Dies zieht sich durch viele Lebensbereiche, privat wie beruflich: Konzertfotografie,
Arbeit als Redakteur und Autor für verschiedene Foto-Magazine, aktuell verstärktes
Engagement im FineArt-Print.
Anfang 2000 bei der Suche nach Filmen in den Schränken des Fotomagazin, stieß er auf
alte Polaroid 35mm-Autoprozeß-Filme. Einige der damals am italienischen Gardasee
entstandenen Aufnahmen sind im Rahmen der Ausstellung zu sehen.
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Robert Jan Poorter
10. Januar bis 14. Februar 2013
„„Die Suche nach der verlorenen Zeit“… (Video Künstlergespräch)
oder auch: „Ende einer Kindheit“. So lautet das Motto des Künstlers Robert Jan Poorter, dessen Bilder vom 10. Januar bis zum 14. Februar 2013 in der Galerie Robert Weber gezeigt werden. Der in Rotterdam geborene Autodidakt verarbeitet in seinen Werken nicht nur persönliche Eindrücke seiner bewegten Vergangenheit – von einer Kindheit als Tennisprofi in Holland über einen Gefängnisaufenthalt bis zum aufstrebenden Jazzmusiker. Vielmehr beschäftigt er sich mit ganz existenziellen Aspekten. Er spielt mit der Kluft zwischen der kindlichen Illusion, im Leben alles werden zu können und der – oft ernüchternden – Realität. Die bildende Kunst ist in Poorters Augen das Medium, für all das, was sich nicht in Worte fassen lässt. Intention hinter seinen Gemälden ist es stets, offen mit Ambivalenzen umzugehen, ihm geht es darum, „die richtigen Fragen zu stellen“. Nichts liegt ihm jedoch ferner, als der Anspruch, Wahrheit vermitteln zu wollen oder offenkundige Antworten oder Aussagen zu liefern. Im Gegenteil: er möchte subjektive Wahrheiten anbieten. Dies gelingt ihm auf einzigartige Weise in seinen großformatigen Bildern; in einem Potpourri aus Öl, Acryl und Filzstift bannt er in einer Mischung aus Pastell- und dunklen Farben figurative Szenarien auf Leinwand, die beim Betrachter definitiv – subjektive – Emotionen wecken